High-Performance-Modell

Für ambitionierte & leistungsorientierte Sportler

EBENE 1 – PRIMÄRE LEISTUNGSFAKTOREN

(direkt leistungsbestimmend)

Physische Leistungsgrundlagen


Kraft

  • Maximalkraft
  • Schnellkraft
  • Reaktivkraft
  • Kraftausdauer
  • Relativkraft (Kraft im Verhältnis zur Körpermasse)
  • Isometrische Kraft
  • Muskelhypertrophie (Anpassungsform)

Ausdauer

  • Aerobe Ausdauer
  • Anaerob-laktazide Ausdauer
  • Lokale / allgemeine Ausdauer
  • Kurz- / Mittel- / Langzeitausdauer
  • Intermittierende Ausdauer

Schnelligkeit

  • Reaktionsschnelligkeit
  • Beschleunigungsfähigkeit
  • Frequenzschnelligkeit
  • Aktionsschnelligkeit
  • Multidirektionale Schnelligkeit (linear / lateral / Change of Direction)

Bewegungssteuerung und sportartspezifische Umsetzung

  • Sportartspezifische Bewegungskoordination
  • Technikqualität
  • Technikstabilität unter Ermüdung
  • Wahrnehmungs-Handlungs-Kopplung
  • Intermuskuläre Koordination
  • Intramuskuläre Koordination
  • Differenzierungsfähigkeit
  • Kopplungsfähigkeit
  • Orientierungsfähigkeit
  • Gleichgewichtsfähigkeit
  • Rhythmisierungsfähigkeit
  • Umstellungsfähigkeit
  • Lernfähigkeit & Anpassungsgeschwindigkeit

Range of Motion + aktive Kontrolle

  • Passive Beweglichkeit
  • Aktive Beweglichkeit (Endgradkraft)
  • Sportartspezifische Beweglichkeit
  • Kontrollierte Beweglichkeit (ROM + Stabilität)
  • Bewegungsökonomie im Endbereich
  • Fasziale Beweglichkeit

Energiebereitstellung & Ermüdungsresistenz


Energiesysteme

  • ATP/PCr-System (alaktazid)
  • Anaerob-laktazides System
  • Aerobes System (Kohlenhydrate & Fette)

Metabolische Fähigkeiten

  • Laktattoleranz & -verwertung
  • Metabolische Flexibilität
  • Intermittierende Belastbarkeit
  • Ermüdungsresistenz

Sensorisch-neuronale Leistungsfähigkeit

Information → Verarbeitung → motorischer Output → Schutz


  • Visuelles System
  • Vestibuläres System
  • Propriozeptives System
  • Multisensorische Integration
  • Reizfilterung & Priorisierung
  • Antizipation & Mustererkennung
  • Qualität der neuronalen Ansteuerung
  • Timing & Präzision
  • Bewegungsökonomie
  • Schmerzmodulation
  • Tonus- & Hemmungsregulation

Mentale Steuerung & Entscheidungsqualität

  • Konzentrationsfähigkeit
  • Stressresistenz
  • Motivation & Willenskraft
  • Selbstregulation
  • Entscheidungsfähigkeit unter Ermüdung
  • Wahrnehmungs- & Entscheidungsgeschwindigkeit
  • Dual-Task-Fähigkeit
  • Mentale Strategien & Routinen
  • Wettkampfpsychologie

EBENE 2 – SYSTEMISCHE LEISTUNGSSTABILITÄT

(Belastungsverarbeitung und langfristige Entwicklung)

Regeneration

  • Erholungsfähigkeit
  • Superkompensation
  • Schlafqualität
  • Autonomes Nervensystem
  • Hormonelle & immunologische Anpassung

Strukturelle Belastbarkeit

  • Sehnensteifigkeit & -elastizität
  • Fasziale Kraftübertragung
  • Knochenbelastbarkeit
  • Gewebetoleranz
  • Verletzungsrisikomanagement
  • Atemmechanik
  • Atem-Bewegungs-Kopplung
  • Atemökonomie
  • CO₂-Toleranz
  • Atemfrequenz- & Rhythmuskontrolle
  • Energie- & Substratbereitstellung
  • Belastungsspezifisches Timing
  • Hydration & Elektrolyte
  • Körperzusammensetzung
  • Leistungs- & gesundheitsorientiertes Gewichtsmanagement
  • Mikronährstoffe
  • Supplemente

EBENE 3 – STEUERUNG & KONTEXT

  • Trainingsdosis-Wirkungs-Beziehung
  • Akute vs. chronische Belastung
  • Individualisierung
  • Leistungsdiagnostik (labor- & feldbasiert)
  • Monitoring (subjektiv & objektiv)
  • Technik- & Leistungsstabilität unter Ermüdung

Filter der Leistungsentwicklung

  • Alter & Trainingsalter
  • Geschlecht & Zyklus
  • Verletzungshistorie
  • Sportart & Positionsprofil
  • Wettkampfkalender
  • Umwelt- & Umfeldfaktoren

Leistung entsteht nicht aus Kraft allein – sondern aus dem perfekten Zusammenspiel von Information, Steuerung und Anpassung.

Die drei Ebenen des High-Performance-Modell betrachtet sportliche Leistungsfähigkeit als ein komplexes System. Es verbindet physische Kapazität, Bewegungsqualität, neuronale Steuerung, mentale Stabilität und intelligente Belastungsverarbeitung zu einem klar strukturierten Gesamtkonzept.

Ziel ist es, Leistung nicht nur zu steigern, sondern nachhaltig stabil und reproduzierbar zu machen.


Ebene 1: Primäre Leistungsfaktoren

Hier entstehen Geschwindigkeit, Kraft und Ausdauer.

Wir entwickeln gezielt konditionelle Fähigkeiten, Technikqualität, Mobilität, energetische Leistungsfähigkeit sowie die sensorisch-neuronale und mentale Steuerung. Dadurch verbessert sich nicht nur die rohe Leistungsfähigkeit – sondern auch Präzision, Effizienz und Entscheidungsqualität unter Druck.


Ebene 2: Systemische Leistungsstabilität

Leistung ist nur so gut wie ihre Belastungsverarbeitung.

Regeneration, strukturelle Belastbarkeit, Atmung sowie Ernährung und Körperkomposition sichern die Anpassung an Training und Wettkampf. Das reduziert Verletzungsrisiken und erhöht die langfristige Entwicklung.


Ebene 3: Steuerung & Kontext

Kein Training ohne System.

Durch individuelles Belastungs- und Adaptationsmanagement, moderne Leistungsdiagnostik und die Berücksichtigung persönlicher Kontextfaktoren entsteht ein maßgeschneiderter Entwicklungsprozess – abgestimmt auf Sportart, Position, Trainingsalter und Wettkampfanforderungen.


Das Ergebnis:

Ein integriertes Performance-System, das Athleten nicht nur stärker macht – sondern schneller, effizienter, widerstandsfähiger und mental klarer.